Waldburg.

Dieser Gleisplan ist mein Favorit. Auch hier gilt: Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn. Und es ist Platz für viel Landschaft. Welche mir wichtig ist.
Es ergeben sich dabei ca. 107 Meter verlegtes Gleis. Und wie sonst auch, die Darstellung der Ebenen.

Hauptbahnhof

3-4 gleisiger Bahnhof für den Durchgangsverkehr. Dazu kommen je nach aktueller Belegung der Hauptgleise 1-3 Nebenbahngleise. Ein Abstellbereich mit kleinerem Aufrüstbereich für Loks ergänzt das Gleisbild.
Eventuell kann der Nebengleisbereich noch um wenige Abstellgleise erweitert werden. Der Platz dazu ist ja vorhanden.


Das obere Oval mit dem Nebenbahnhof Felsenstein. 

Felsenstein hat einen 2-gleisigen kleinen Bahnhof. Somit ist ein 2-3 Zug Betrieb auf diesem oberen Oval möglich. Der 3. Zug dann verkehrt zum Ausflugsziel links. Hier kommt eine kleine Burgruine oder ein Sägewerk in die Landschaft. Eventuell wird diese Stichbahn etwas erweitert in H0e, also Schmalspur gebaut.
Der Zubringer von Waldburg nach Felsenstein ist dabei dann als 3. Oval angelegt. So das sich die kompletten Strecken mit 3 verschlungenen miteinander verbundene Ovale für einen Spaß machenden Fahrbetrieb aufbauen. 

Schattenbahnhof 1. Ich habe bewusst 2 Schattenbahnhöfe gewählt um nicht allzu sehr in die Breite gehen zu müssen Denn so ist bei Problemen der untere Bereich einigermaßen erreichbar.


Schattenbahnhof 2.  Der 2. Abstellbereich.

 Beide Schattenbahnhöfe sind 5 - gleisig. 4 Gleise jeweils zum Abstellen und jeweils ein immer freies Durchfahrtsgleis. 

Betrachtet man den HBf mit beiden Schattenbahnhöfen so ist das Hundeknochenprinzip deutlich zu sehen. Da nun in jede Ausfahrrichtung vom HBf ein Schattenbahnhof erreicht wird ist sichergestellt das zum einen die Zugfolge bei dann 8-9 Zügen (3-4 gleichzeitig) der Hauptstrecke abwechslungsreicher ist und zum anderen ein Zug auch wieder aus der Ausfahrrichtung des HBf wieder zurückkommt. Das verschleiert das "im Kreis" fahren.


Die Gleisanlage der Anlage Waldburg

Ja, so sieht es sehr verwirrend aus. Doch genau das Bild hilft ungemein sich den Zugverkehr und die freie Fläche der Landschaft vorzustellen. Die Hauptstrecke, das Zubringeroval und der Bahnhof Felsenstein mit seinem eigenen Oval. Während ich das schreibe sehe ich auch gleich eine erforderlich Veränderung:
Ganz unten. Die verdeckte Zufahrt zum Schattenbahnhof. Da werde ich die Anlage um ca. 20 cm vergrößern. Denn das lässt die Möglichkeit dieses versteckte Gleis wieder sichtbar zu setzen und somit die doch etwas fehlende Paradestecke  zu bekommen. Diese Rahmenerweiterung wird dann als leichtes Dreieck geschnitten um den optischen geometrischen Rechteck - Eindruck durch parallel laufen Schienen am Plattenrand zu verhindern.


Hier einmal das Höhenprofil dieser Anlage. Inklusive der später verdeckten Gleise sichtbar.
 

 

Und so sieht die Anlage dann grob im sichtbaren Bereich aus. Hier kommen dann bei nächster Änderung noch die Gleise der bereits erwähnten Paradestecke hinzu. Klar. Mit Wintrack sähe diese Darstellung anders aus. Aber, AnyRail ist für mich wesentlich intuitiver. Und, mit AnyRail lernt man, subjektiv empfunden, schnell etwas über die jeweilige Gleisgeometrie der Gleissysteme. Was ein großer Vorteil ist wenn beim Aufbau der Schienen mal "eben" eine Änderung des Plans erfolgt. Dann ist es die eigene Erfahrung welche schnell weiterhilft statt für Kleinigkeiten immer ein Programm starten zu müssen.

Genug Platz für Bahnhofsbereich, Ausschmückung und sehr viel Landschaft mit Brücken, Wäldern, Wiesen etc. 


Edit am 14.10.21
Wie schon kurz angedacht ist die Paradestrecke nun sichtbar angelegt. Lange Züge sind nun auch im ganzen auf der Strecke zu sehen. Lang auf 3 Meter ist ja eh schon ein schwieriges Thema.